THE ART OF ESKRIMA

Die Kunst des Serrada Escrima

Fast ausgestorben in dem Land seiner Herkunft und weitgehend unbekannt in dem Land indem es aufgenommen wurde. Serrada Escrima wurde zu einer Kunst weniger Auserwählter. Doch mit dem zunehmenden Interesse an philippinischen Kampfkünsten, nicht zu guter Letzt durch das Internet verursacht, scheint es unvermeidlich, dass diese Kampfkunst, ebenso wie ihre verwandten Künste Kali und Arnis, ein breiteres Publikum erreichen wird. Dies ist eines der Ziele, nach dem wir als gegenwertige Praktiker der Kunst streben.

 

Serrada, kommt von dem spanischen „cerrado“, das Infinitiv „cerrar“ bedeutet „zu schließen“. Serrada ist der Inbegriff für eine Nahkampf-Kriegskunst. Es entwickelte sich als direkte Folge, auf die Konvergenz zwischen der spanischen Espada y Daga "Schwert und Dolch“ Fechttechniken und den Kampfsystemen der philippinischen Eingeborenen. Das Wort Escrima hat seinen Ursprung im spanischen "esgrima" was "fechten" heißt, das ist abgeleitet vom lateinischen "escremer" was mit „Auseinandersetzung" übersetzt werden kann.

 

Während der Zeit der spanischen Herrschaft wurde die Kunst verboten und in den Untergrund gezwungen, wo sie letztlich im Geheimen ihr Erbe verewigt hat. Die Kunst wurde weitgehend in Familien weitergegeben, vom Vater oder Onkel an den Sohn oder Neffen. Manchmal wurden jedoch einige auf der Grundlage von besonderem Verdienst ausgewählt, anstatt durch eine Blutsverwandtschaft.

Ein gutes Beispiel für diese Praktik ist die Geschichte über den legendären Eskrimador Felicissimo Dizon, welcher der Lehrer von Angel Cabales war. Dizon wollte Eskrima unter dem größten lebenden Eskrimador lernen, einem misanthropischen Einsiedler, der in einer nahezu unzugänglichen Höhle lebte.

Um sich selbst als würdig zu bezeichnen, musste Dizon eine Seite einer Klippe hinaufsteigen, von der anderen Seite in eine haiverseuchte Lagune tauchen und dann durch einen Unterwasserkanal in die Höhle des Einsiedlers schwimmen.

Eine andere Geschichte, die an die Graduierungsrituale der Shaolin Mönche erinnert, wirft ein weiteres Licht auf die körperliche Hingabe von Dizon. Es fehlte jede Art von formalen Graduierungssystemen, Eskrimadors, die ihre Fähigkeiten demonstrieren wollten, waren gezwungen, sich einem Death Match (Kampf bis zum Tod), ähnlich in vieler Hinsicht den Duellen zwischen den Gunfighters im amerikanischen Westen, zu stellen.

Ein weiteres Maß seiner kämpferischen Fertigkeit war das Durchqueren eines mit Fallen gespickten Tunnels und diesen lebendig zu durchqueren.

Der Tunnel war in zwei Abschnitte unterteilt, Im ersten Abschnitt, der nur schwach beleuchtet war, wurden die Eskrimadores mit giftigen Insekten und Reptilien, klaffenden Gruben und ähnlichen Gefahren konfrontiert. Praktisch alle schafften es sicher durch diesen Abschnitt. Beim zweiten Abschnitt des Tunnels wurden sie in völlige Dunkelheit gestürzt. Hier mussten die Eskrimadors sich gegen Stolperdrähte, die mit rasierklingenscharfen Schwertern verbunden waren, wehren. Die Eskrimadors waren dann gezwungen, sich gegen die Klingen zu verteidigen, die aus jedem Winkel kamen, einzig allein auf ihren Instinkt und die in den Schlachten geborenen Reflexe stützend, um ihr Leben zu bewahren. Nur ein Eskrimador konnte beide Abschnitte des Tunnels erfolgreich durchqueren: Felicissimo Dizon.

 

Es blieb nun dem Nachfolger und ersten Schüler Dizon's, Großmeister Angel Cabales, überlassen, die Kunst des Serrada Eskrima an die Ufer von Amerika zu bringen. In seinem Geburtsort den Philippinen auf Panay hatte er eine Anzahl von Death Matches, sogenannte Todeskämpfe, bestritten und war einer der tödlichsten Kämpfer seiner Ära.

 

Nichtsdestoweniger, als Cabales nach Kalifornien übersiedelte, war er zunächst verständlicherweise widerwillig, so eine tödliche Kunst anderen zu vermitteln. Aber auf Drängen von Max Sarmiento, dem führenden Speziallist der philippinischen "Empty Hands" dem "Cadena de Mano" oder "Die Kettenhände", eröffnete Angel Cabales die erste philippinische Kampfkunstschule in den Vereinigten Staaten von Amerika.


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